810 nm/980 nm Diodenlasergerät für die Veterinärmedizin zur Weichteilchirurgie, Lasertherapie, Schmerzlinderung und Physiotherapie; Tiefengewebslaser (980 nm) zur Wundheilung; Therapiegerät
Lasertherapie zur Tiefengewebsbehandlung in der Veterinärmedizin mit 980 nm und 810 nm:
Das nahinfrarote Licht mit einer Wellenlänge von 980 nm dringt tief ein und erreicht Haut und Weichgewebe, wodurch die Absorption durch Melanin und Wasser im Vergleich zu anderen Wellenlängen minimiert wird.
Photonen werden von mitochondrialen Chromophoren (z. B. Cytochrom-C-Oxidase) absorbiert, wodurch die ATP-Produktion gesteigert wird – dies unterstützt die Zellaktivität, die Gewebereparatur und die Regeneration.
Der 980-nm-Veterinärphysiotherapielaser wirkt durch die Abgabe von Nahinfrarotenergie, die die Zellreparatur anregt, Entzündungen reduziert und Schmerzen lindert. In der Veterinärmedizin wird er häufig bei akuten und chronischen Verletzungen des Bewegungsapparates, zur postoperativen Wundversorgung, zur Schmerztherapie und bei dermatologischen Erkrankungen eingesetzt. Er bietet Tierhaltern eine schnelle, sichere und medikamentenfreie Zusatztherapie mit sichtbaren Verbesserungen bereits nach wenigen Sitzungen. Die Forschung arbeitet weiterhin an der Optimierung der Dosierung, doch klinische und anekdotische Belege untermauern bereits seine wachsende Bedeutung in der modernen Veterinärphysiotherapie.
Physiologische Effekte des 810-nm- und 980-nm-Veterinärdiodenlasers:
Entzündungshemmend: Reduziert entzündungsfördernde Mediatoren und Schwellungen
Analgetikum: Fördert die Endorphinausschüttung und blockiert die Schmerzweiterleitung sowie die Muskelentspannung.
Regenerativ: Fördert die Mikrozirkulation, die Kollagensynthese, die Wundheilung und die Neubildung von Blutgefäßen
Klinische Anwendungen in der Veterinärlasertherapie mit 980 nm und 810 nm:
- Schmerzmanagement & Entzündungsmanagement
Es wird bei Arthrose, Hüftdysplasie, Sehnenentzündungen, Bandscheibenvorfällen und Weichteilverletzungen eingesetzt. Neben chronischen Fällen wird es häufig auch direkt nach Operationen oder Verletzungen angewendet, um akute Schmerzen und Schwellungen zu lindern.
- Wundheilung & postoperative Genesung
Unterstützt die Epithelisierung und Granulation, beschleunigt den Verschluss von Einschnitten, Abszessen und Hautverletzungen (häufig in der Orthopädie oder Dermatologie)
- Muskuloskelettale und Sportmedizin
Behandelt Muskelzerrungen, Bänderzerrungen, Knochenbrüche und die Rehabilitation nach orthopädischen Eingriffen (z. B. Kreuzbandoperationen).
- Neurologische und chronische Erkrankungen
Unterstützt bei Nervenverletzungen, degenerativen Bandscheibenerkrankungen und sogar einigen neurologischen Schmerzsyndromen.
- Dermatologische und sonstige Indikationen
Wirkt gegen Hotspots, Leckgranulome und Dermatitis; wird auch zur Schmerzlinderung vor und nach zahnärztlichen Eingriffen, bei Mittelohrentzündungen und Analdrüsenreizungen eingesetzt.
Laserchirurgie für die Veterinärmedizin mit 810 nm und 980 nm:
Bei der Behandlung von Weichteilverletzungen bei Haustieren wandelt ein 980-nm-Laser Lichtenergie durch die effiziente Absorption von Nahinfrarotlicht durch Wasser im Gewebe in lokale Hochtemperaturen um. Dadurch wird das Gewebe verdampft und durchtrennt. Gleichzeitig werden Blutgefäße durch thermische Koagulation verschlossen, um Blutungen und Gewebeschäden zu reduzieren. Die Hauptvorteile liegen in der Präzision, der Blutstillung und der Eignung für enge Bereiche. Es handelt sich um ein sicheres und effizientes Verfahren in der Tierchirurgie (insbesondere in der Weichteilchirurgie).
980-nm-Technologie. Laserchirurgie wird eingesetzt, um Gewebe auf sehr präzise Weise zu verbrennen, zu schneiden oder zu zerstören.
Die Niedrigenergie-Lasertherapie ist eine spezielle Laseranwendung, die mit geringer Leistung arbeitet. Sie dient dazu, die Zellfunktion zu verändern, ohne das Gewebe zu zerstören, und wird zur Rehabilitation von Weichgewebe eingesetzt.
Die Laserchirurgie wird in der Humanmedizin, insbesondere in der Dermatologie, seit Jahren als Alternative zu chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Dies gilt insbesondere für die ästhetische Chirurgie. In der Veterinärmedizin findet die Laserchirurgie Anwendung bei einer Vielzahl oberflächlicher (Haut-)Läsionen.
Klinische Anwendungen in der veterinärmedizinischen Lasertherapie: Therapeutisches Gerät
1. Entfernung von Haut- und Oberflächentumoren/Vegetation
Gutartige Tumore: wie Lipome, Talgdrüsenadenome, Hautwucherungen usw. (häufig bei Hunden und Katzen mittleren und höheren Alters).
Bösartige Tumoren: wie z. B. Plattenepithelkarzinome der Haut, Basalzelltumoren (insbesondere an exponierten Stellen wie Nase und Ohren von Hunden).
Läsionen in speziellen Bereichen: wie z. B. kleine Tumore oder hyperplastische Gewebe in empfindlichen Bereichen wie dem Lidrand, dem Nasenspiegel und den Fußsohlen.
2. Mund- und Rachenchirurgie
Orale Erkrankungen: Gingivahyperplasie, Wundreinigung bei Mundgeschwüren, Entfernung kleiner Tumore/Fremdkörper auf der Zunge, Gingivitis mit Entfernung von hyperplastischem Gewebe bei Hunden und Katzen.
Rachen: Tonsillenhyperplasie, Rachenpolypen
3. Minimalinvasive Augen- und Gesichtschirurgie
Auge: Korrektur und Beseitigung von Entropium/Ektropium.
Gesicht: Infektionen in Gesichtsfalten
4. Chirurgie des Anal- und Fortpflanzungssystems
Analerkrankungen: Entfernung von Analdrüsenzysten, Analfisteln und Analdrüsentumoren.
Fortpflanzungssystem: Entfernung der Eierstöcke bei weiblichen Katzen, Beschneidung der Vorhaut bei männlichen Hunden, Entfernung der Vulvahyperplasie
Vorteil des Diodenlasers für die Wundheilung in der Veterinärmedizin:
Minimalinvasiv:
Diodenlaser ermöglichen minimalinvasive Eingriffe und verursachen weniger Gewebeschäden als herkömmliche Operationen.
Schmerzlinderung:
Diodenlaser versiegeln beim Schneiden die Nervenenden, wodurch Schmerzen und Beschwerden während und nach der Operation reduziert werden und sie zur postoperativen Erholung und Physiotherapie eingesetzt werden können.
Heilung beschleunigen:
Die gebündelte Energie von Diodenlasern fördert eine schnellere Heilung von Wunden und chirurgischen Einschnitten.
Blutungen reduzieren:
Diodenlaser veröden die Blutgefäße während des Eingriffs und minimieren so Blutungen, was insbesondere bei heiklen Operationen von Vorteil ist.
Vielseitigkeit:
Sie können bei einer Vielzahl von Tieren, darunter Hunden, Katzen, Pferden und exotischen Haustieren, sowohl für physiotherapeutische als auch für chirurgische Zwecke eingesetzt werden.
Häufig gestellte Fragen
- Welcher Laser eignet sich besser zum Schneiden, ein Diodenlaser oder ein CO2-Laser?
Im Bereich des Weichgewebeschneidens (wie z. B. bei präzisen Operationen oder Behandlungen) hängen die Vor- und Nachteile der beiden Verfahren von den jeweiligen Bedürfnissen ab:
Anwendung des CO2-Lasers zum Schneiden von Weichgewebe:
Vorteile: extrem hohe Wasseraufnahmerate, hohe Schnittgenauigkeit, geeignet für oberflächliche Gewebe wie z. B. feine Schnitte von Haut und Schleimhäuten, und kann gleichzeitig koagulieren und Blutungen stoppen.
Einschränkungen: offensichtliche thermische Schäden, die die Wundheilungszeit verlängern können; und erfordert ein komplexes optisches Übertragungssystem mit geringer Flexibilität.
Einsatz von Diodenlasern beim Schneiden von Weichgewebe:
Vorteile: höhere Absorptionsrate, höhere Entfernungseffizienz, Pulsbetrieb reduziert thermische Schäden.
Kann über Glasfaser übertragen werden, ist mit Endoskopen kompatibel und eignet sich für tiefe oder enge Bereiche wie Mund und Rachen.
Einschränkungen: stärkere Absorption von Hämoglobin und Melanin, was die Hämostasewirkung beeinträchtigen kann.
Im Allgemeinen gilt: Chirurgisches Schneiden: Der CO2-Laser eignet sich besser für oberflächliche, feine Schnitte, wie z. B. bei Kehlkopftumoren, während der Diodenlaser für tiefe Operationen mit hoher Effizienz und geringer thermischer Schädigung geeignet ist.
- Kontraindikationen
Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen für die Lasertherapie bei Haustieren umfassen
Absolute Kontraindikationen:
Augenbelastung: Wird der Laserstrahl direkt ins Auge gerichtet, durchdringt er Hornhaut und Pupille, trifft durch die Linse auf die Netzhaut und verursacht irreversible Schäden. Es muss eine spezielle Schutzbrille getragen werden.
Aktive Blutungsstellen: Die gefäßerweiternde Wirkung des Lasers kann Blutungen verschlimmern.
Bösartige Tumore: Es fehlen eindeutige Belege für seine Sicherheit. Es könnte verbliebene Krebszellen stimulieren, und postoperative Resektionsränder sollten mit Vorsicht interpretiert werden.
Situationen, die Vorsicht erfordern:
Fortpflanzungsorgane (Hoden/Eierstöcke):Hochdosierte Bestrahlung kann die Spermatogenese oder den Hormonspiegel beeinträchtigen. Niedrige Dosen oder die Vermeidung von Bestrahlung werden empfohlen.
Schilddrüsenbereich: Eine langfristige Bestrahlung mit hohen Dosen kann die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen.
Epiphysen/nicht geschlossene Fontanellen bei Jungtieren: Können die Knochenentwicklung beeinträchtigen.
Trächtige Tiere: Die Sicherheitslage ist unklar, daher wird von einer Nutzung abgeraten.



